Expedition Timbuktu

Auf den alten Karawanenstrecken
von Marrakech nach Dakar


 

Scouttour


Termin:
30.10 - 11.12.2011
6   Wochen

 
Timbuktu
Timbuktu - Inbegriff des Geheimnisvollen und der Ferne. Ein Name wie eine Fata Morgana. Bis ins 19. Jahrhundert war es für Europäer unmöglich, nach Timbuktu zu gelangen. Einer, dem es trotz aller Widrigkeiten gelang, war der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth. Zwei Jahre lang lebte er in der sagenumwogenen Stadt und beschrieb die Menschen und das Leben, das sie führten. Seit seiner Zeit hat sich in Timbuktu nicht viel verändert.

Der Mythos der „verbotenen Stadt“ ist der Auslöser für unsere Expedition durch Westafrika. Und die sensationellen Strecken der Dakar. Wir bewegen uns auf alten Karawanenstrecken durch Westafrika zu unserem Ziel Dakar. 70 Prozent der Strecke sind uns bereits bekannt. Die restlichen wollen wir nun scouten. Humorvolle und teamfähige 4x4-Fahrer sind herzlich willkommen, uns bei dem Abenteuer zu begleiten.  

Voraussetzungen:

Sie haben:
Zeit, einen zuverlässigen und entsprechend den Anforderungen einer solchen Reise ausgerüsteten Geländewagen, eine Portion Abenteuerlust, Toleranz und Humor

...dann bieten wir Ihnen:
die Möglichkeit, an dieser besonderen Expeditionsreise teilzunehmen.

Reiseroute: (ca. 10.000 km)
Marokko - Mauretanien - Mali - Senegal

Tourenplan und Highlights:

Bei den aufgeführten Orten handelt es sich nicht um Tagesetappen. Die Route ist so gestaltet, dass ausreichend Ruhetage eingelegt werden.

MAROKKO

Tanger
Nach unserer Fährüberfahrt aus dem spanischen Tarifa beginnt unsere Expedition in Tanger, dem Tor nach Afrika.

Fes
Die älteste der vier marokkanischen Königsstädte ist bis heute die kulturelle und geistige Hauptstadt Marokkos. Die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe und lockt mit verwinkelten Gassen, Farben und Gerüchen. Hier fühlt man sich in die Zeit der Geschichten aus 1001 Nacht zurückversetzt. Unser Hotel Palais Jamai liegt mitten in der Medina.

Zagora
„52 Tage nach Tombouctou“ weist ein Schild auf den alten Karawanenweg. Wir werden mit unseren Wüstenschiffen nicht so lange brauchen, kreuzen die traditionellen Strecken aber immer wieder auf unserer Tour.

Straße der Kasbahs
Die archaischen Formen der jahrhundertealten Lehmburgen, das üppige Grün der Oasengärten und die rötlich schimmernden Berge im Hintergrund verschmelzen zu Bildern einzigartiger Schönheit.

Âit-Benhaddou
Diese uralte Festung gehört zum Weltkulturerbe und gilt zu Recht als einer der schönsten Orte Marokkos. Die Festung dürfte vielen vertraut scheinen – Szenen des Films „Lawrence von Arabien“ wurden hier gedreht. Eine atemberaubende Bergpiste führt durch kleine Berberdörfer zu der Kasbah von Telouet.  Sie diente dem mächtigsten Berberfürsten Pascha Glami El Glaoui als Residenz. Das Dekor aus Stuck und Fayence-Mosaiken, die bemalten Decken und skulptierten Türen geben einen Eindruck von dem Glanz vergangener Zeiten.
Wir überqueren den Hohen Atlas auf der wohl schönsten Asphaltstraße Marokkos – der Höhepunkt vieler Classic Rallyes.

Marrakech
Die „Perle des Südens“ am Fuße des Hohen Atlas lockt mit einer Vielzahl architektonisch bedeutender Gebäude. Die Hauptattraktion der Stadt ist die Djemaa el Fna, der „Platz der Geköpften“. Der weltberühmte mittelalterliche Markt- und Henkersplatz ist heute ein quirliger Ort mit Geschichtenerzählern, Schlangenbeschwörern und Gauklern.
Unser Hotel liegt mitten in der Medina.

Taroudant
Entlang der schneebedeckten Hänge des Jbel Toubkal (4167 m) führt unser Weg über eine kleine Gebirgsstraße und den berühmten Pass Tizi-n-Test in die weiten Ebenen des Sous. Taroudant ist die wohl ursprünglichste Stadt in Marokko und liegt abseits der klassischen Touristenrouten. Umgeben von alten Stadtmauern finden sich malerische Gärten und orientalisches Leben. Die weiten Schleier der Frauen in herrlichem Indigo-Blau erinnern an die Karawanenzeiten, als die Männer der Wüste, deren Haut schon die Farbe ihrer Indigo-Kleider angenommen hatte, die Stadt anliefen. In den Souks wird der berühmte Silberschmuck von Taroudant angeboten.

Plage Blanche
Strandfahrt entlang der Atlantikküste über Sidi Ifni bis zur Steilküste der Draa-Mündung

WESTSAHARA

Tarfaya/Cap Juby
An diesem einsamen Wüstenflugplatz war der Autos des “Kleinen Prinzen”, Antoine de Saint-Exupéry, Flugplatzchef.

MAURETANIEN

Nationalpark Banc d´Arguin
Fast unberührt liegt der Nationalpark an der Atlantikküste: endloser Strand, Sanddünen und die Wellen des Atlantik. Das Weltnaturerbe ist ein wichtiger Brutplatz von Zugvögeln, außerdem sind hier viele Vogelarten wie Flamingos und Pelikane heimisch.

Nouakshott
Versorgungsmöglichkeiten in der Hauptstadt

Atar
Die Provinzhauptstadt Atar ist eine Oase an der Salzkarawanenstraße und Marktzentrum für die Nomaden im nördlichen Mauretanien. Die schöne Altstadt, die Ksar, besteht aus Häusern mit flachen Dächern sowie einem Palmenhain. Die Oase Azoughui war im 11. und 12. Jahrhundert Hauptstadt der Almoraviden, und es gibt auch heute noch befestigte Gebäude aus dieser Zeit.

Passe d´Amogjar- Chinguetti
Über den atemberaubenden Bergpass von Amogjar geht es nach Chinguetti, einer heiligen islamischen Stadt (im 13. Jh. gegründet). Die mittelalterliche Moschee und die Bibliothek sind besonders sehenswert. Ein Großteil der Altstadt liegt unter Treibsand begraben.

Guelb er Richât
Das „Auge Afrikas“ – die kreisförmige kraterähnliche Formation wird aufgrund der Größe sogar bei Shuttle-Missionen von Astronauten zur Orientierung benutzt.

Tidjikja
Eine ungewöhnliche Architektur mit geometrischen Zeichen und der größte Palmenhain Mauretaniens.

Krokodile von Matmata
In fossilen Wasserstellen leben die letzten Krokodile der Sahara – die eigentlich als ausgestorben galten

Tichit
Wir fahren auf Strecken der Paris-Dakar nach Tichit und Néma

MALI

Timbuktu
Die drei Moscheen, die das Stadtbild prägen, sowie 16 Friedhöfe und Mausoleen zählen seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Von den klassischen Handelsgütern der Vergangenheit ist lediglich das Salz übrig geblieben, das immer noch aus dem Norden geliefert und in Timbuktu bzw. Kabara portioniert und an Händler verkauft wird, die es auf Pirogen flussaufwärts transportieren.
Sehenswürdigkeiten sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba.

Falaise de Bandiagara (Dogonland)
Das Volk der Dogon zog sich vor mehr als 800 Jahren in die unwirtliche Gegend der Falaises de Bandiagara zurück, einem mehr als 150 Kilometer langen, bis zu 500 Meter hohen Sandsteinklippenmassiv. In dieser weltfernen Abgeschiedenheit bewahrten die Dogon ihre Traditionen - weder islamische Eroberer noch Stammeskriege benachbarter Völker oder französische Kolonialherren konnten ihnen in ihrer natürlichen Trutzburg nachstellen. Dort bauten sie ihre eigentümlichen Lehmhäuser. Ihrer eigenen Überlieferung nach sind sie selbst aus Lehm gemacht und von der Sonne schwarz gebrannt. Ihre Lehmbauten zählen zweifelsohne zu den ganz großen architektonischen Zeugnissen Afrikas.

Djenné
Die tausendjährige Stadt am Bani erlangte Weltruhm und den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes wegen ihrer bis heute verwendeten traditionellen Lehmbauweise. Rund 2.000 Gebäude in der Altstadt zeugen heute noch davon. Die traditionelle Moschee am zentralen Marktplatz ist mit 150 Metern Länge und 20 Metern Breite das bedeutendste Lehmbauwerk Malis und eines der größten weltweit. Das gewaltige Gotteshaus faßt bis zu 5.000 Gläubige und ist mit seinen Zinnen und Türmen eine grandiose Kulisse des quirligen Markttreibens vor seinen Mauern.

Bamako
Bamako ist die bunte Hauptstadt Malis mit einer reizvollen Mischung aus Kolonialgebäuden und geschäftigen Straßenmärkten. Bamako ist ein Schmelztiegel der verschiedenen Völker des Landes.

SENEGAL

Nationalpark Niokolo Koba
Löwen, Krokodile, Leoparden, Schimpansen, Paviane, Flusspferde, Riesen-Elenantioplen.

Lac Rose
Der rosarote Salzsee nordöstlich von Dakar ist ähnlich wie das Tote Meer so salzhaltig, dass man auf dem Wasser schwimmt.
Berühmt wurde er als Ziel der Paris-Dakar.

Dakar
In der Hauptstadt Senegal endet unsere Expedition. 6 Wochen Abenteuer Westafrika, die uns noch lange in ihren Bann ziehen werden.

Preis:

11.980 Euro für 2 Personen und 1 containertaugliches Fahrzeug
(sollte das Fahrzeug nicht tauglich für den Standard-Container sein, fallen Extra-Kosten zu Lasten des Kunden an).

Preis Einzel- und Zusatzpersonen auf Anfrage.

Bei Nicht-Inanspruchnahme des Container-Rücktransports und der Rückflüge wird der Preis entsprechend reduziert.

Unsere Leistungen:
Office:
Organisation der gesamten Reise
individuelle Einzelberatung während der Reisevorbereitungszeit

Ausführliche Beratung zu Ausrüstung, Ausbau und Technik des Fahrzeugs

Beschaffung der notwendigen Visa
Service:
Reiseleitung durch ORK
Begleitfahrzeug von ORK
technische Hilfe ( Mechaniker)
Hilfe bei allen Formalitäten
Hotels:
(Belegung im Doppelzimmer; Einzelzimmer gegen Aufpreis möglich; aus buchungstechnischen Gründen können die genannten Hotels gegen ähnliche getauscht werden)
Fes: Palais Jamai, ÜF
Marrakesh: Riad Celia, ÜF
Taroudant: Palais Salam, ÜF
Timbuktu : Hotel Azalaii, ÜF
Bamako : Azalaii Salam Hotel, ÜF
Dakar: Hotel Le Meridien President, 2 x ÜF

Transport: (vermittelte Fremdleistungen)

Fährpassage: Tarifa – Tanger für ein Fahrzeug bis zu  5 m Länge und 2,30 m Höhe und 2 Personen

Containerrücktransport des containertauglichen Kundenfahrzeugs Dakar – Deutschland (exkl. Hafen- und  Pack/Entpackgebühren)
Flüge Dakar - Deutschland
Sonstiges:
Visagebühren für die vorab einzuholenden Visa (Mauretanien, Mali, Senegal)
Campinggebühren
Sicherungsschein
Nicht im Preis enthalten sind:
Treibstoff
Versicherungen
Zollgebühren
Straßenbenutzungsgebühren
weitere Hotelgebühren
Verpflegung
Eintrittsgelder
Gegebenenfalls erhöhte Visa-Beschaffungsgebühren für Teilnehmer ohne deutsche Staatsbürgerschaft für die im Voraus zu beschaffenden Visa
Hafen- und Pack/Entpackungsgebühren
Carnet de passage

Allgemeine Informationen zur Expedition Timbuktu:
Gesundheit:

Sie sollten einen durchschnittlichen Gesundheitszustand haben und den - bisweilen hohen - Anforderungen einer solchen Expeditionsreise gewachsen sein.
Speziell Hitze, Entbehrungen, hygienische Einschränkungen und nervliche Belastung
können anstrengend sein.

Bitte lassen Sie sich vorab von Ihrem Hausarzt „checken“. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte Sie auch beim Ausrüsten Ihrer Reiseapotheke sowie über Impfungen beraten.
Kompetente gebührenpflichtige Beratung zu Impfungen und Prophylaxe gibt auch der reisemedizinische Dienst des Tropeninstituts in Hamburg. Das Reisemedizinisches Zentrum können Sie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen8:00 und 18:00 Uhr erreichen,
Tel. 040 / 428 18 800.

Eine Gelbfieberimpfung ist Pflicht, Malariaprophylaxe sehr empfehlenswert!
soziales Miteinander:

Eine solche Reise fordert von allen Teilnehmern eine große Portion Toleranz, Teamgeist und nicht zuletzt auch viel Humor. Wenn Sie sich auf die vielseitigen Begegnungen mit anderen Menschen freuen und auch offen für die eigenen Fehler und die Schwächen anderer Menschen sein können, werden Sie das Reisen im Team bestens bewältigen.
Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine Expeditionsreise mit den entsprechenden Anforderungen an Teilnehmer und Fahrzeug.
Ausgangspunkt und Endpunkt stehen fest. Dazwischen kann es auf der geplanten Route aus vielerlei Gründen zu Änderungen kommen. Der Zeitplan ist ohne Stress durchführbar. Mehrere Ruhetage sind eingeplant. Unvorhergesehene Ereignisse wie Pannen, Wartezeiten an Grenzen oder klimatische Extrembedingungen sollten im Team gemeinsam bewältigt werden. Hilfsbereitschaft und gemeinsames Lösen von Problemen sind Grundvoraussetzung für das Miteinander auf einer langen Expeditionsreise. Die eingangs erwähnte Toleranz ist nicht nur ein Schlagwort.

Ansprechpartner für alle Fragen:
Bernd Landau
Mobil: 0170/5756100
Festnetz: 0202/2817452

Ansprechpartner für Visa:
Angela Volkner,
Mobil: 0172 – 9469968
Tel/Fax: 0202 - 2817452

 

 

Mindestteilnehmerzahl: 4 Fahrzeuge Höchstteilnehmerzahl: 8 Fahrzeuge

Fahrzeug und Ausrüstung:

Ein technisch einwandfreier, gut ausgerüsteter und solider Geländewagen ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme.

Das Fahrzeug sollte im Hinblick auf eine Expedition entsprechend überprüft und
vorbereitet werden.
Ein fahrzeugspezifisches Ersatzteilpaket ist Pflicht.
Die Tankreichweite des Fahrzeugs sollte mindestens 800 km (Gelände; ca. 160 l) betragen. Trinkwasser-Reserven sollten mindestens 40 l betragen. Brauchwasser sollte für 4 Tage kalkuliert werden.

Unsere Ausrüstungs- und Technikliste
werden wir mit Ihnen persönlich besprechen.

Ein UKW Funkgerät mit verstellbaren Frequenzen ist Pflicht! Wir helfen Ihnen gerne beim Ausleihen oder Kauf.

Verpflegung:

Wir empfehlen, Verpflegung für ca. 20 Tage mitzunehmen.

Versicherungen/Dokumente:

Sie benötigen:

  • einen gültigen Reisepass, (gültig bis mindestens Ende Mai 2011 und mit mindestens 8 freien Seiten für Visa)
  • Fahrzeugschein
  • internationalen Führerschein
  • Carnet de Passage (erhältlich beim zuständigen Automobil-Club)

Sollte das mitgeführte Fahrzeug nicht auf Sie zugelassen sein, brauchen Sie eine Vollmacht des Fahrzeughalters (Vordrucke sind beim ADAC erhältlich) Das ist sehr wichtig!

Wir empfehlen den Abschluss von:

  • Vollkaskoversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rückholflugversicherung
  • Reisegepäckversicherung
 

 

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