Oman
im Mietgeländewagen
 

 

Im Winter 2016/2017 haben wir unsere Pilottour durch die Wüsten Irans und Omans durchgeführt und sind voller Begeisterung zurückgekommen.

Der Oman ist ein abwechslungsreiches und faszinierendes Reiseland. Auf kurzen Entfernungen erlebt man hier ein großes Spektrum an Landschaften: Berge mit schmalen Pisten und wunderschönen Wadis, in deren Pools man baden kann, einsame sandige Küsten und natürlich die Wüsten Rub al-Khali und Wahiba.

Das Sultanat ist ein sehr sicheres Reiseland. Sultan Qaboos bin Said al-Said hat es geschafft, aus einem der rückständigsten Länder der Region einen prosperierenden Staat zu schaffen, in dem Frieden und Wohlstand herrschen. Er hat den Oman aus dem Mittelalter katapultiert und es ist ihm gelungen, den ursprünglichen Charme mit den Errungenschaften der Moderne zu verschmelzen. Besucher sind hochwillkommen, auf eine sehr angenehme und unaufdringliche Art. Die Omanis sind sehr freundlich, ohne zu bedrängen.

Im Oman kooperieren wir mit einem Autoverleiher, der auch deutschen Standards entspricht. Die Fahrzeuge sind sehr gepflegt und haben sich in unserem Test bestens bewährt. Es handelt sich um komplett ausgestattete Toyota Landcruiser bzw. Toyota Hilux mit Dachzelt und Kühlschrank.

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses faszinierende Land jetzt für Selbstfahrer mit Mietgeländewagen in unser Programm aufnehmen können. Wir haben für Sie die schönsten Strecken in den Bergen, an der Küste und natürlich in den Wüsten gescoutet.

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Termin:

19.01.2019 – 10.02.2019

 
Charakter:

Die Reise hat mittlere Fahranforderungen und führt auf abwechslungsreichen Strecken durch Berge, Wadis, am Strand entlang und durch die Wüste. Erfahrung im Sandfahren ist empfehlenswert, aber keine Bedingung. Bei Bedarf bieten wir ein Sandfahrtraining vor Ort an.

Tourverlauf und Highlights:

Muscat
Nach der Ankunft übernachten wir ein Mal im Crowne Plaza, bevor wir am nächsten Morgen unsere Mietwagen in Empfang nehmen, uns mit Lebensmitteln versorgen und zu unserer ersten Etappe ins westliche Hajar-Gebirge aufbrechen.

Westlicher Hajar, Saiq-Plateau, Jebel Shams, Wadi Damm, Nizwa
Wir erkunden die Berglandschaft auf schmalen Pisten, die durch tief eingeschnittene Schluchten führen und sich in Serpentinen Hänge rauf und runter schlängeln. Im Wadi-Damm kann in Felsenpools gebadet werden. In der Nähe finden sich Bienenkorbgräber aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Wir besuchen die Oasenstadt Nizwa und ihre Souqs, bevor wir unsere Rundreise durch die Wüsten Omans beginnen.

Durchquerung der Wahibawüste
Die Wahiba ist die zweitgrößte Wüste des Landes. Ihre Dünen ziehen sich sehr strukturiert von Nord nach Süd, im Norden sind sie bis zu 100 Meter hoch, im Süden werden sie flacher und lösen sich in puderzuckerweichen verschachtelten kleinen Dünen auf. Dazwischen sind grüne Täler, durch die sich mehrere Hauptpisten ziehen. Immer wieder trifft man auf Beduinen, die  hier Rennkamele züchten, die auf der gesamten Arabischen Halbinsel begehrt sind.

Insel Masirah
Die größte Insel Omans war bis 1930 unbewohnt. Dann richteten die Briten hier einen Militärstützpunkt ein, der heute von der omanischen Luftwaffe genutzt wird. Die Fähre legt im Norden der Insel am Hauptort Hilf an – ein Versorgungsort für die Militärs. Der Rest der Insel ist kaum besiedelt, die meisten Bewohner sind Fischer. Rund um die Insel ziehen sich ausgedehnte Sandstrände, Brutstätten für Meeresschildkröten. Von Fischern können wir Fische direkt am Boot kaufen und abends am Strand grillen.

Weiße Dünen von Al Khaluf
Südlich von Al Khaluf zieht sich ein spektakuläres Dünengebiet aus weißem Sand. Zwischen den Dünen und dem Meer fahren wir am Strand entlang.

Durchquerung der Al Huqf
Hier gibt es die ältesten Steinformationen der Erdoberfläche und 700 Millionen Jahre alte Fossilien. Geologen lesen sie wie ein aufgeschlagenes Buch, Amateure freuen sich einfach über das Wechselspiel von Tafelbergen, Felsabbrüchen und vielfarbiger bizarrer Gesteine. Es gibt Schleifspuren von urzeitlichen Gletschern, Muschelriffe, Stromatolithen und versteinerte Bäume. Obwohl es hier extrem trocken ist, wurde ein Teil der Huqf als Reservat für Oryx-Antilopen eingerichtet.

Entlang der Küste nach Süden
Wir überqueren ein Plateau auf Pisten, bis wir wieder an der Küste sind. Dort fahren wir am Strand entlang nach Süden, bewundern Flamingos und durchqueren das sehr einsame Wadi Aynayn bis zu seinem Ende. Hier treffen wir auf eine Asphaltstraße, die durch eine sensationelle Landschaft nach Salalah führt. Pastellfarbene Sandsteinklippen und tolle Ausblicke. Wir machen einen Abstecher ins Wadi Shuwamiyah, eine eindrucksvolle Schlucht mit überhängenden Klippen, unter denen sich Palmen in die steilen Wände krallen.

Salalah
In Salalah legen wir einen Ruhetag ein und übernachten zwei Mal im Crowne Plaza Resort. Empfehlenswert ist der Besuch des Weihrauchsouq. Vor unserem Start in die Rub al-Khali versorgen wir uns mit Treibstoff, Lebensmitteln und Wasser.

Ubar
Offroad geht es durch ein Wadi zu den Ruinen der Stadt Ubar, die von Lawrence von Arabien „Atlantis der Wüste“ genannt wurde. Wir stoßen auf die wenigen Überbleibsel einer einst märchenhaften Oase. Weihrauch wurde früher mit Gold aufgewogen, Ubar gelangte zu unermesslichem Reichtum. Bis eines Tages der Kalkstein nachgab, auf der die Stadt gebaut war. Sie stürzte in die Tiefe eines Kraters und die Wüstenwinde der Rub al-Khali deckten die Trümmer zu. Heute gibt es nur das kleine Dorf Shisr neben der Ausgrabungsstätte.

Rub al-Khali
Das „Empty Quarter“. Die größte Sandwüste der Erde. Der Hauptteil liegt auf saudischem Gebiet, doch auch im Oman erheben sich ausgedehnte Dünenzüge wie kleine Gebirge. Wir meiden die Hauptpiste, die sich als Wellblech durch die Wüste zieht und fahren weit nach Westen, bevor wir in die Dünen abschwenken. Es sind kolossale Sand-Berge, die sich hier erheben, bis zu 300 m hoch. Wir folgen einzelnen Tälern und überqueren die Dünenzüge, wo sie am niedrigsten sind.
Unser zweite Abstecher in die Rub al-Khali führt in die weniger bekannte Ramlat Al-Ghayrbaniyat. Hier ziehen sich sehr anspruchsvolle Dünenzüge von West nach Ost.

Wadi Bani Khalid
Auf unserem Rückweg zur Küste nehmen wir ein erfrischendes Bad in den Felsenpools.

Bergland im Nordosten
Auf schmalen steilen Pisten kommen wir an Bienenkorbgräbern vorbei, über 4000 Jahre alte Grabtürme, die fern von jeglicher Zivilisation auf den Bergrücken stehen. Abstecher führen uns in steile Schluchten.

Muscat
In Muscat übernachten wir zwei Mal im Crowne Plaza und haben vor unserem Rückflug ausreichend Zeit, die Stadt zu erkunden.

Preis:

2 Personen/1Fahrzeug: 9.700 €

Einzelfahrer und Zusatzpersonen auf Anfrage
Unsere Leistungen:
Office:
  • Organisation der gesamten Reise
  • optional: Unterstützung bei der Flugbuchung
  • Service:
  • Reiseleitung durch ORK
  • Begleitfahrzeug von ORK
  • technische Hilfe
  • Hilfe bei allen Formalitäten
  • Hotels:
  • 5 Hotelübernachtungen mit Frühstück, Belegung im Doppelzimmer
  • Mietwagen:
  • 19 Tage Landcruiser J15 mit 4l Benzinmotor bzw. Hilux mit 2,7l Benzinmotor, voll ausgestattet mit Dachzelt
  • Sonstiges:
  • Sicherungsschein
  • nicht im Reisepreis enthalten:
  • Flüge
  • Visa
  • Treibstoff
  • Versicherungen
  • Verpflegung
  • Eintrittsgelder
  • Allgemeine Informationen zur Oman-Reise
    klimatische Bedingungen

    Im Oman liegen die Temperaturen zwischen 5 Grad nachts in den Bergen und 30 Grad tagsüber in der Wüste.

    Gesundheit

    Sie sollten einen durchschnittlichen Gesundheitszustand haben und den  Anforderungen einer solchen Reise gewachsen sein.

    Bitte lassen Sie sich vorab von Ihrem Hausarzt „checken“. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte Sie auch beim Ausrüsten Ihrer Reiseapotheke sowie über Impfungen beraten.
    Kompetente gebührenpflichtige Beratung zu Impfungen und Prophylaxe gibt auch der reisemedizinische Dienst des Tropeninstituts in Hamburg. Das Reisemedizinisches Zentrum können Sie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen8:00 und 18:00 Uhr erreichen,
    Tel. 040 / 428 18 800

    soziales Miteinander

    Eine solche Reise fordert von allen Teilnehmern eine große Portion Toleranz, Teamgeist und nicht zuletzt auch viel Humor. Wenn Sie sich auf die vielseitigen Begegnungen mit anderen Menschen freuen und auch offen für die eigenen Fehler und die Schwächen anderer Menschen sein können, werden Sie das Reisen im Team bestens bewältigen.
    Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine Expeditionsreise mit den entsprechenden Anforderungen an Teilnehmer und Fahrzeug. Ausgangspunkt und Endpunkt stehen fest. Dazwischen kann es auf der geplanten Route aus vielerlei Gründen zu Anpassungen kommen. Der Zeitplan ist ohne Stress durchführbar. Unvorhergesehene Ereignisse wie Pannen sollten im Team gemeinsam bewältigt werden. Hilfsbereitschaft und gemeinsames Lösen von Problemen sind Grundvoraussetzung für das Miteinander auf einer solchen Reise. Die eingangs erwähnte Toleranz ist nicht nur ein Schlagwort.

    Versicherungen/Dokumente
  • Reisepass (gültig bis mindestens Ende Oktober 2019)
  • Führerschein
  • internationaler Führerschein
  • Wir empfehlen den Abschluss von:
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rückholflugversicherung
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    Haben Sie Fragen ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine email. Wir beraten Sie gerne!

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