Allgemeine Reisebedingungen/
Allgemeine Geschäftsbedingungen


 

Reisevertragsbedingungen/AGB der Firma Off Road Kangaroo, Schlieffenstr. 62, 42329 Wuppertal

 

1.   Abschluss des Reisevertrages

1.1. Mit der Anmeldung bietet der Kunde der Firma Off Road Kangaroo, in der Folge RV (Reiseveranstalter) genannt, den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an.

1.2. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Formblatt des RV.

1.3. Der Vertrag kommt durch Annahme in Form der Übermittlung der Buchungsbestätigung des RV an den Reisenden zustande. Einer bestimmten Form der Annahme bedarf es nicht.

1.4. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des RV vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist dem RV die Annahme erklärt.

1.5.  Voraussetzung für die Anmeldung und Reiseteilnahme ist ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand, der den Anforderungen von Geländewagen- bzw. Expeditionsreisen gerecht wird.

2. Bezahlung

2.1. Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheines (§ 651k BGB) ist, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart, eine Anzahlung von 10 % des Reisepreises fällig, die auf den Reisepreis angerechnet wird.

2.2. Weitere Zahlungen nach Aushändigung des Sicherungsscheins werden, soweit kein anderer Zahlungstermin vereinbart wurde, 4 Wochen vor Reiseantritt fällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 7.2. genannten Gründen abgesagt werden kann.

2.3. Die Reiseunterlagen erhält der Reisende nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises ausgehändigt.

3. Leistungen und Leistungsänderungen

3.1. Für die Leistungen sind die Leistungsbeschreibungen des Detailprogramms sowie die hierauf bezogenen Angaben auf der Buchungsbestätigung maßgeblich.

3.2. Bei den angebotenen Reisen handelt es sich um Expeditionen. Diese beinhalten gewisse Risiken, welche den RV zu Änderungen des Routenverlaufs, des Reisezeitplans und auch der Reiseleistungen zwingen können. Der RV behält sich deshalb ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung informiert werden muss.

3.3. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen  von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach  Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Veranstalter  nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, insbesondere bei höherer Gewalt, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über die Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Ggf. wird der RV dem Kunden einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

4. Preisänderungen

4.1. Der RV behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, wie folgt zu ändern:
Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Beförderungskosten, insbesondere Treibstoffkosten, ist der RV berechtigt, wie folgt zu erhöhen:
a.) Soweit eine Erhöhung auf den Sitzplatz bezogen ist, kann der RV vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b.) In den übrigen Fällen werden die vom Beförderer pro Beförderungsmittel verlangten zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den so auf den einzelnen Sitzplatz des Reisenden entfallenden Mehrbetrag kann der RV vom Reisenden verlangen.  

4.2. Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstalter, kann der Reisepreis um den entsprechenden anteiligen Betrag erhöht werden.  

4.3. Bei Wechselkursänderungen nach Vertragsschluss kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die konkrete Reise hierdurch für den RV verteuert hat.

4.4. Nach den Ziffern 4.1. bis 4.3. ist eine Erhöhung nur zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten liegt und die der Erhöhung zugrundeliegenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetreten, noch für den RV vorhersehbar waren.

4.5. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der RV den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch  21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen sind nach diesem Zeitpunkt nicht zulässig.

4.6. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Preiserhöhung  bzw. Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen

5.1. Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RV. Der Rücktritt muss schriftlich erklärt werden.

5.2. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der RV Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen. Der RV kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren; es bleibt dem Reisenden jedoch unbenommen, den Nachweis zu führen, dass die nachfolgend ausgewiesenen Kosten nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden sind: 

bis 60 Tage vor Reiseantritt:                            10 % d. Reisepreises
59 – 45 Tage vor Reiseantritt:                         15 % d. Reisepreises
44 - 30 Tage vor Reiseantritt:                          30 % d. Reisepreises
29 - 15 Tage vor Reiseantritt:                          40 % d. Reisepreises
14 -   7 Tage vor Reiseantritt:                          60 % d. Reisepreises
06 -   1 Tag vor Reiseantritt:                            75 % d. Reisepreises
ab Tag des Abfluges:                                        85 % d. Reisepreises

Im Einzelfall können auch höhere Stornokosten als obige Sätze bis zu 100% des Reisepreises in Ansatz gebracht werden, wenn diese vom RV konkret nachgewiesen werden.

5.3. Für Umbuchungen (Änderungen des Reisetermins, Reiseziels, Art der Beförderung, Abreise- oder Zielort oder Unterkunft), die auf Wunsch des Kunden nach Abschluss des Reisevertrages erfolgen und früher als 60 Tage vor Reiseantritt beim Veranstalter eingehen, wird eine Umbuchungspauschale von € 30,00 erhoben.

5.4. Führt der Umbuchungswunsch dazu, dass weitere Reiseleistungen geändert werden müssen oder geht ein Änderungswunsch später als 60 Tage vor Reisebeginn beim RV ein, so kann seine Erfüllung – soweit überhaupt möglich - nur nach Rücktritt des Reisenden vom Reisevertrag zu den unter Ziffer 5.2. genannte Bedingungen sowie Neuanmeldung erfolgen. Dies gilt nicht für mögliche Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen.

5.5. Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Ersatzperson kann der RV widersprechen, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen, wie z.B. wenn die Ersatzperson nicht den Reiseerfordernissen genügt oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem RV als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

6. Nicht  in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Abreise oder sonstiger zwingender Gründe nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der RV wird sich jedoch bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. Der Abschluss einer Reiseabbruchversicherung wird empfohlen.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

Der RV kann in folgenden Fällen vor Reiseantritt zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

7.1. Ohne Einhaltung einer Frist:
Der RV kann vor Reiseantritt zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen, wenn der Reisende den vorher bekanntgegebenen besonderen Reiseanforderungen nicht genügt oder die Durchführung der Reise ungeachtet eine Abmahnung vom Veranstalter nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt auch, wenn sachlich begründete Hinweise oder Sicherheitsanweisungen des Tourguides nicht befolgt werden. In diesem Fall behält der RV den Anspruch auf den Reisepreis. Er muss sich aber den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, der er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von Leistungsträgern erstatteten Beträge. 

7.2. Bis 4 Wochen vor Reiseantritt:
Der RV kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
Der RV ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird. Ein Rücktritt des RV später als vier Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig. Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nimmt der Kunde nicht an einer Ersatzreise teil, erhält er an den RV bereits geleistete Zahlungen unverzüglich voll zurückerstattet.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

8.1. Wenn die Durchführung der Reise wegen unvorhergesehener höherer Gewalt (innere Unruhen, Krieg, Streik, Naturkatastrophen u.ä.) erschwert oder beeinträchtigt wird, können sowohl der RV als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der RV für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen nach Maßgabe von § 651e BGB eine angemessene Entschädigung verlangen.

8.2. Weiterhin ist der RV verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von beiden Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

9. Beschränkung der Haftung


9.1. Der RV haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen entsprechend der Ortsüblichkeiten der Reiseländer.

9.2. Der RV haftet ferner:
a.) für Leistungen die die Beförderung des Reisenden vom Ausgangsort der Reise zum Zielort, Zwischentransfers und die Unterbringung während der Reise beinhalten.
b.) wenn Ursache für einen Schaden des Reisenden eine Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des RV sind.

9.3. Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit
a.) dem Reisenden der Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig zugefügt wird
b.) der RV für einen Schaden allein wegen eines Verschuldens des Leistungsträgers verantwortlich ist.

9.4. Soweit Einzelleistungen in Reiseausschreibung und Buchungsbestätigung ausdrücklich als vermittelte Fremdleistungen gekennzeichnet sind und gemäß § 651a II BGB nicht der Anschein erweckt wird, dass der RV solche Leistungen in eigener Verantwortung erbringt, haftet der RV lediglich für die Verletzung von Vermittlerpflichten, nicht für die vermittelte Leistung selbst. Dies gilt nach Maßgabe von Ziffer 9.3. auch für vermittelte Flüge. Die Haftung des RV für den Erfüllungsgehilfen ist  dem Grunde und der Höhe nach begrenzt auf deren eigene Haftung. 

10. Mitwirkungspflicht


10.1. Der Reisende ist verpflichtet, bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und evtl. Schäden abzuwenden oder gering zu halten.

10.2. Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, etwaige Beanstandungen unverzüglich der vom RV beauftragten Reiseleitung oder der örtlichen Agentur anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Mängelanzeige unverschuldet unterbleibt oder wenn die Mängelanzeige entbehrlich war.

11. Obligenheiten des Kunden


11.1. Dem Kunden ist als Fahrer nicht gestattet, während des Tages, solange noch mit dem Fahrzeug gefahren werden muss, alkoholische Getränke bzw. Medikamente, welche die Fahrtüchtigkeit beeinflussen, zu sich zu nehmen.

11.2. Der Reisende verpflichtet sich, die in den Reiseunterlagen ausgehändigten Verhaltensregeln einzuhalten. Eine Nichtbefolgung und die daraus resultierende Gefährdung der anderen Reisenden können zur fristlosen Kündigung des Reisevertrages und zum sofortigen Ausschluss dieses Reisenden von der Reise führen. Einen Ersatzanspruch hat der Ausgeschlossene in diesem Fall nicht.

12. Gewährleistung

12.1. Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der RV kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

12.2. Der RV kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, in dem er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung


13.1. Reisevertragliche Ansprüche mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist (§ 651 g BGB).

13.2. Die Ansprüche des Reisenden aus dem Reisevertrag mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung, verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Vertragsende. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vor- und nachvertraglichen Pflichten und den Nebenpflichten aus dem Reisevertrag. Ansprüche aus unerlaubter Handlung unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist. Schweben zwischen dem Reisenden und dem RV Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Reisende oder der RV die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

14. Abtretungsverbot


Eine Abtretung jeder Ansprüche des Reisenden aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Ebenso ist ausgeschlossenen deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen.

15. Paß-,Visa-,Zoll-,Devisen- und Gesundheitsvorschriften

15.1. Der RV wird den Reisenden über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.

15.2. Der RV haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den RV mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der RV die Verzögerung zu vertreten hat.

15.3. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des RV bedingt sind.

15.4. Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Nachweise sind auch vor deutschen Behörden bei der Rückreise aus den betreffenden Ländern vorzuweisen. Dem Reisenden obliegt es selbst, sich über Infektions- und Impfschutz- sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig zu informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat auch zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wird verwiesen.

15.5. Kosten für Visa, Impfungen usw. sind, soweit nicht anders vereinbart, im Reisepreis nicht inbegriffen.

16. Informationspflichten über Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens


Der RV ist gem. EU-VO Nr. 2111/05 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht die ausführende Fluggesellschaft zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss der RV diejenige Fluggesellschaft nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird und sicherstellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht. Gleiches gilt, wenn die Identität wechselt.
Die im Rahmen der Informationspflicht des RVs mitgeteilte ausführende Fluggesellschaft begründet keinen vertraglichen Anspruch auf die Durchführung der Luftbeförderung mit der/den genannten Fluggesellschaft(en), soweit sich ein solcher Anspruch nicht aus einer vertraglichen oder gesetzlichen Leistungspflicht des RVs ergibt. Soweit dies demnach vertraglich zulässig vereinbart ist, bleibt dem RV ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehalten.
Die Schwarze Liste der EU (Black List) ist auf der Internetseite http://air-ban.europa.eu einsehbar. Die Liste wird von der EU ständig aktualisiert.

17. Datenschutz

Alle durch den RV erfassten Daten, die der Reiseteilnehmer im Rahmen seiner Reiseanmeldung an den RV weitergeleitet hat, werden ausschließlich für die Betreuung des Kunden und zur Reiseabwicklung sowie intern zu Kundenbindungszwecken verwendet. Die dem RV zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden lediglich im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrags gespeichert, verarbeitet und gemäß den Bestimmungen des BDAtenSchG geschützt.
Ist der Kunde mit der Veröffentlichung seines Namens und seines Wohnortes auf der Teilnehmerliste nicht einverstanden, so hat er das Recht, gegen die Veröffentlichung auf der Teilnehmerliste gegenüber dem RV bei Buchung / Anmeldung oder bei Erhalt der Buchungsbestätigung oder später zu widersprechen

18. Allgemeines

Die Berichtigung von Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

19. Gerichtsstand

19.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem RV findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

19.2. Soweit bei Klagen des Reisenden gegen den RV im Ausland für die Haftung des RV dem Grunde nach ausländisches Recht Anwendung findet, so gilt hinsichtlich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Reisenden ausschließlich deutsches Recht.  

19.3. Der Reisende kann den RV nur an dessen Sitz verklagen.  

19.4. Für Klagen des RV gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend. Für Klagen des RV gegen Reisende, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des RV vereinbart.

19.5.       Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich unabdingbaren Regelungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Reisenden und dem RV anwendbar sind, etwas anderes zugunsten des Reisenden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Reisende angehört, für den Reisenden günstiger sind als die obigen Regelungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

Off Road Kangaroo
Bernd Landau
Schlieffenstr. 62
42329 Wuppertal
Tel. 0202-2817452
Fax: 03212-1439255
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